Steenbeker Weg 151
24106 Kiel
Tel.: 04 31 - 380 32 20
  04 31 - 33 58 14 (10 - 12 Uhr)

Diagnostik

Eine Förderdiagnostik umfasst in der Regel eine Zeitdauer von 90 Minuten. Sie gestaltet sich sehr individuell und ist dem Temperament, dem Arbeitstempo und der psychischen Verfassung des Kindes angepasst. Die Testbereiche werden vorher mit den Eltern abgesprochen.

Die Testauswertung findet im Beisein des Kindes statt, wobei auch die Stärken und Kenntnisse besondere Beachtung finden. Anschließend werden die Ergebnisse mit den Eltern besprochen. (sensible Themen nicht im Beisein des Kindes) Dadurch erfährt das Kind schon Entlastung, es werden Schuldgefühle genommen (ich bin dumm, faul, unmotiviert) und auch die Eltern erfahren Entlastung. Gemeinsam wird geschaut, wie eine Förderung aussehen kann. Die Ressourcen des Elternhauses, die Schule (wenn erwünscht) und die Stärken des Kindes werden berücksichtigt.

Lerntherapie

Individuelle Lernförderung, wie sie vom Opuntia-Team verstanden wird, umfasst folgende Ziele:

  • jedes Kind da abzuholen, wo es steht
  • mit den Stärken des Kindes zu arbeiten
  • die Lernfreude zu erhalten
  • das Selbstwertgefühl zu stärken
  • die Ressourcen des Elternhauses einzubinden
  • eine guten Kontakt zu den Lehrkräften zu halten, mit Schulen zu kooperieren
  • Eltern und Lehrern die Möglichkeit zur Hospitation zu bieten
  • flexibel auf Veränderungen reagieren zu können
  • das Recht des Kindes auf Entspannung, Ausgleich und eine möglichst unbeschwerte Kindheit im Blick zu haben

Einzeltherapie

bietet die Möglichkeit, dem Kind ungeteilte Zuwendung zu geben und es im Mittelpunkt eines stützenden Gefüges zu sehen. Wenn Elternhaus, Schule und außerschulische Förderung an einem Strang ziehen, fühlt sich das Kind sicher, wertgeschätzt, gestärkt und motiviert. Schüler, die aufgrund von Teilleistungsschwächen mehr Kraft und Zeit in schulisches Lernen investieren müssen, brauchen viel Verständnis, individuelle Ansprache und effektive Hilfestellung. So sind oft schon nach den ersten 1 bis 2 Stunden positive Rückmeldungen zu hören.

Das Kind beteiligt sich plötzlich an Unterricht; wird lebhafter und fröhlicher; macht die Hausaufgaben selbstständiger; schläft besser; Bauch- und Kopfschmerzen lassen nach …..

Für den Lernerfolg ist es günstig, mit einer Therapieeinheit pro Woche zu arbeiten. Aber auch 14tägige, zeitlich begrenzte oder situationsbedingte Absprachen (um Lerninhalte zu festigen, vor Klassenarbeiten oder Schulabschlüssen) sind sinnvolle Alternativen. Mitunter hilft sogar schon eine monatliche Förderstunde, um Kinder und Eltern zu unterstützen.

Gruppentherapie

Förderung in Kleingruppen ist aus unserer Sicht nur in besonderen Fällen sinnvoll und wird entsprechend vereinbart.

 

Kontakt

Gudrun Dobbertin                  

Lerntherapeutin                                                                 

0431/335814    gudrun.dobbertin@kielnet.net                                 

Marlies Quaet-Faslem

Pädagogin

0431/65241    Mqf24mol@aol.com